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2005
8 Berichte
08. November 2005 – Jugendliche bei Party von Feuer überrascht
26. September 2005 – Aufwändiger Einsatz statt einfacher Melderalarm
11. Juli 2005 – Verbandsübung Reithof Trab
04. Juli 2005 – Brennerei bot eine eindrucksvolle Kulisse
06. Juni 2005 – Kriechen im niedrigen Keller
25. April 2005 – Verkehrsunfall und Brände
11. April 2005 – Brand in Sankt-Gebhard
14. März 2005 – Atemschutzübung im Stellwerk



08. November 2005 – Jugendliche bei Party von Feuer überrascht

Gemeinschaftsübung der Feuerwehr Reichenau, Feuerwehr Konstanz und DRK Reichenau

Bericht mit Fotos auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau.

26. September 2005 – Aufwändiger Einsatz statt einfacher Melderalarm

Gemeinschaftsübung der Konstanzer und Kreuzlinger Feuerwehren und Sanitätsdienste

Was sich als Melderalarm ankündigte, entpuppte sich kurze Zeit später als aufwändiger Einsatz mit Menschenrettung, so die Annahme für eine Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz, der Feuerwehr Kreuzlingen und des Malteser Hilfsdienstes. Schauplatz war das Gebäude F 11 bei Altana Pharma in der Byk-Gulden-Straße.
Nach einer "Explosion" stürzten Treppen des siebenstöckigen Gebäudes – es wird derzeit leergeräumt und muss demnächst einem Neubau weichen – 16 Menschen wurden daraufhin vermisst und eine Etage war teilweise verraucht, was zwei Nebelgeräte besorgten. Der Einsatzleiter der Konstanzer Feuerwehr ließ Atemschutzgeräteträger ins Gebäude zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vorgehen. Teilweise mussten die Feuerwehrleute über die Drehleiter in obere Geschosse einsteigen. Zur Verstärkung forderte er die Feuerwehr Kreuzlingen mit ihrer Drehleiter an.
Für die zu erwartende große Anzahl an "Verletzten" ließ der Einsatzleiter den Malteser Hilfsdienst (MHD) alarmieren, der von der mit den Kreuzlinger Feuerwehr anrückenden Sanität unterstützt wurde. Beide richteten eine gemeinsame Verletztensammelstelle (die Schweizer sagen hierzu "Verwundetennest") ein. Auch zwei Ärzte nahmen teil.
In dem weitläufigen Gebäude mit den vielen Zimmern gestaltete sich die Suche nach den "Opfern" langwierig. Über tragbare Leitern bauten die Feuerwehrleute weitere Zugänge ins Gebäude auf. Mit einem Hochleistungslüfter bliesen sie den Rauch aus dem Haus.
Michael Norgauer, Katastrophenschutz-Referent des MHD, zeigte sich mit der Zusammenarbeit der beiden Sanitätsorganisationen sehr zufrieden. Sein Übungsschwerpunkt, eine übersichtliche Gliederung aufzubauen und diese einzuhalten, habe erfolgreich umgesetzt werden können, sagte nach der Übung.
Werner Ilg – der Kommandant der Kreuzlinger Feuerwehr war als Beobachter dabei – hätte gerne eine gemeinsam genutzte Atemschutzstelle gehabt, da beide Feuerwehren über ähnliche Geräte verfügen. Aber schließlich seien Übungen zum Aufdecken von Schwachstellen da, erklärte Ilg, zudem sei die Übung sehr lehrreich und interessant gewesen.
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11. Juli 2005 – Verbandsübung Reithof Trab

Der 7. und 6. Zug sowie die Führungs-Gruppe übten am Reithof Trab an der Litzelstetter Straße.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-08-03 15:05:24

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4 Galerien
11. Juli 2005 – Verbandsübung Reithof Trab #1
11. Juli 2005 – Verbandsübung Reithof Trab #2
11. Juli 2005 – Verbandsübung Reithof Trab #3
11. Juli 2005 – Verbandsübung Reithof Trab #4

04. Juli 2005 – Brennerei bot eine eindrucksvolle Kulisse

Übung der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz in Litzelstetten

Der Obsthof Romer an der Martin-Schleyer-Straße in Litzelstetten bot am Montagabend eine eindrucksvolle Kulisse für eine Übung der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Angenommen war ein Brand, der in der Brennerei ausbrach und ein Dutzend Menschen in Gefahr brachte. Diese mussten zum Teil über tragbare Leitern aus dem benachbarten Wohnhaus "gerettet" werden. Weniger glimpflich kamen die anderen "Opfer" davon: Mit teilweise schwersten Brandverletzungen – kunstvoll geschminkt von Angehörigen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft – brachten Feuerwehrfrauen und -männer unter Atemschutzgeräten die versteckt im Theaternebel liegenden Mitspieler ins Freie. Der Malteser Hilfsdienst – angerückt mit einem Rettungs- und zwei Krankentransportwagen – versorgte anschließend die "Opfer". Die Verletztensammelstelle unter freiem Himmel musste nach Einsetzen des heftigen Regens in eine benachbarte Garage verlegt werden. Insgesamt rund 80 Einsatzkräfte, darunter auch die Feuerwehrzüge aus Litzelstetten, Dingelsdorf und Dettingen sowie die Führungsgruppe, beteiligten sich an der Übung. Im Straßenverkehr kam es zu leichteren Behinderungen, da eine Seite der Straße gesperrt werden und die Fahrzeuge über Schlauchbrücken fahren mussten.
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06. Juni 2005 – Kriechen im niedrigen Keller

Für eine Verbandsübung gemeinsam mit dem 1. Zug und der Führungs-Gruppe hat sich der 2. Zug ein anspruchsvolles Objekt ausgesucht: In den dem Schutz vor Grundwasser dienenden Kellerräumen eines Gewerbebaus in der Macairestraße hielten sich mehrere verletzte, davon zwei eingeklemmte, Personen auf, so die Übungsannahme. In den Räumen war das Vorwärtskommen durch die niedrige Höhe (unter 1,5 Meter!) sehr beschwerlich. Auch die Orientierung war durch die relativ große Anzahl und die eigenartige Aufteilung der Räume erschwert.
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25. April 2005 – Verkehrsunfall und Brände

Einen Verkehrsunfall und mehrere Brände galt es bei einer Verbandsübung vom 7. Zug, 9. Zug, der Führungs-Gruppe und dem DRK bei der THW-Unterkunft zu beherrschen.

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Oliver Hanser (1/2)
Oliver Hanser (2/2)

11. April 2005 – Brand in Sankt-Gebhard

In der Bibliothek der Sankt-Gebhard-Kirche im Erdgeschoss links (Blick vom Zähringerplatz auf den Haupteingang) bricht ein Feuer aus (technischer Defekt oder ähnliches), das sich aufgrund der Brandlast rasch entwickelt. Der Brand greift auf den darüber liegenden Ministrantensaal ("Misa") über. Der Rauch breitet sich schnell übers Treppenhaus bis ins 2. Obergeschoss aus. In allen Geschossen halten sich Menschen auf. Das Treppenhaus ist wegen Renovierungsarbeiten teilweise unaufgeräumt.
Durch die Ereignisse im linken Gebäudeteil nervös geworden stoßen Personen, die sich im rechten Teil im Chorprobenraum aufhalten, eine Kerze um, die die Tischdekoration in Brand setzt. Die meisten Personen retten sich über die Treppe in den Turm. 2 von ihnen flüchten auf die Orgel-Empore. Dort können sie nicht weiter, da sie von beiden Seiten von Rauch eingeschlossen sind. Durch die unter ihnen ausgebrochene Hektik abgelenkt und unaufmerksam verunfallen zwei Arbeiter im Turm. Einer kommt beim Uhrwerk, der andere bei den Glocken zu liegen. Aufgrund ihrer Verletzungen können sie sich nicht selbst über die Treppe nach unten bewegen.
Besondere Schwierigkeit bereitet die Tatsache, dass der Turm innen nur von der linken Seite her erreichbar ist oder über Drehleiter von außen! Auch über tragbare Leitern und Treppenhaus werden die "Verletzten" gerettet. Mit mehreren C-Leitungen im Innenangriff werden die Brandstellen gelöscht. Rettungsdienst und Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuz (DRK) es übernehmen die "Verletzten" und versorgen und betreuen diese.
Die "Opfer" waren zuvor vom DRK-Team professionell geschminkt worden. Auch bekamen sie Verhaltensweisen eingetrichtert, um möglichst realistisch zu wirken. Insgesamt waren 22 Opfer (darunter ein "Dummy") zu "retten".

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Hendrik Roggendorf
Oliver Hanser

14. März 2005 – Atemschutzübung im Stellwerk

Für seine Atemschutzgeräteträger im 5. Zug (Dingelsdorf) führte Zugführer Arthur Merk eine Übung im Stellwerk des Konstanzer Bahnhofs durch. Merk ist Fahrdienstleiter bei der Deutschen Bahn AG und das Stellwerk ist sein Arbeitsplatz.
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