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2006
7 Berichte
23. November 2006 – Führungs-Gruppe probte Orkanlage
10. November 2006 – Unterstützung aus den Nachbarstädten geholt
26. September 2006 – Wettfieber bei Feuerwehrübung
11. September 2006 – Atemschutznotfall bei Zimmereibrand
08. Juli 2006 – Auto verschwand im Seehrein
17. Juni 2006 – Seeunfall vor Dingelsdorf
16. Mai 2006 – Den Patienten Fluchthauben übergestreift



23. November 2006 – Führungs-Gruppe probte Orkanlage

Eine Lage vergleichbar mit der beim Orkan Lothar im Dezember 1999 hatte die Führungsgruppe zu bewältigen. Etliche Einspielungen mit umgestürzten Bäumen und vollgelaufenen Kellern sorgte für viel Arbeit. Zusätzlichen Stress brachten sogenannte Blitzlagen wie Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen oder Brandmeldealarme in den verschiedensten Löschbereichen. Zwei Feuerwehrangehörige aus Stockach waren zu Besuch und nahmen Anregungen für die eigene Führungs-Gruppe mit.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-02-17 17:03:17

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23. November 2006 – Führungs-Gruppe probte Orkanlage

10. November 2006 – Unterstützung aus den Nachbarstädten geholt

Aufwändige Jahreshauptprobe Allensbacher Feuerwehr in den Schmieder-Kliniken

Es ist Freitag gegen 17:45 Uhr als in den Allensbacher Schmieder-Kliniken ein Feuer ausbricht. Der Rauch – dargestellt durch Theaternebel aus einer Maschine – breitet sich schnell im Flur des dritten Obergeschosses des Hauses Säntis aus, aufgehalten von den beiden geschlossenen Türen am Flurende, so dass die Treppenhäuser rauchfrei bleiben. Ein automatischer Rauchmelder an der Decke erspürt den Rauch und meldet dies an die Brandmeldezentrale (BMZ) beim Empfang.
Über diese Einheit werden automatisch und umgehend mehrere Dinge gesteuert: Die Leitstelle in Radolfzell wird informiert, die über Funkmeldeempfänger ("Piepser") und Sirenen alle Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Allenbach und der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes alarmiert. Gleichfalls alarmiert die BMA über Piepser die in den Häusern anwesenden Mitarbeiter, im Empfangsbereich leuchtet eine Anzeige in roter Schrift auf, die das Ereignis und den Ort anzeigt und am Schlüsseltresor vor dem Haupteingang blinkt eine rote Lampe.
Rund sieben Mitnuten später trifft das erste Allensbacher Feuerwehrfahrzeug ein. Noch auf der Anfahrt hat der Einsatzleiter Friedbert Singler die Drehleitern aus Konstanz und Radolfzell zur Unterstützung angefordert. Aus dem Schlüsseltresor, der sich nur öffnen lässt, wenn ein Brandalarm "ansteht", kann er den Generalschlüssel entnehmen. Zuvor muss er mit einem Schlüssel ein weiteres sehr stabiles Türchen öffnen.
Singler erkundet umgehend die Brandstelle und weist seine ersten Atemschutztrupps an, zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins dritte Obergeschoss vorzudringen. Während diese nach oben eilen, werden unten die ersten Löschleitungen verlegt. Kurz darauf treffen weitere Feuerwehrfahrzeuge ein und werden vom Einsatzleiter mit Aufgaben betraut.
Schnell wird klar, dass viele Patienten und Mitarbeiter, die von Jugendfeuerwehrangehörigen gespielt werden, von Feuer und Rauch bedroht sind. Einige von ihnen machen sich lautstark rufend auf den Balkonen bemerkbar. Friedbert Singler beordert daher der Allensbacher und der Konstanzer Drehleiter – letztere traf 16 Minuten nach der Alarmierung ein – in den Innenhof und die Radolfzeller zu einer recht engen Aufstellfläche zwischen zwei Gebäuden beim Haupteingang.
Die übers Treppenhaus und die Drehleitern geretteten Menschen werden dem Rettungsdienst übergeben, der eine "Verletztensammelstelle" eingerichtet hat. Dort halten sich auch drei Notfallseelsorger auf, um bei Bedarf Beistand zu leisten. Insgesamt werden 14 "Opfer" gerettet.
Von Verwaltungsleiter Peter von Skwarski ist zu erfahren, dass sich um diese Uhrzeit rund 80 Mitarbeiter in den Häusern aufhalten, die rund 230 Patienten pflegen, die teilweise bettlägrig sind. Die Mitarbeiter würden für solche Ereignisse geschult, erklärte er, weitere Mitarbeiter könnten bei Bedarf nach dem bestehenden Alarmplan hinzugerufen werden.
"Das war nicht das Kleine Einmaleins der Feuerwehr, sondern eine Gleichung mit mehreren unbekannten", sagte Helmut Richter beeindruckt, der als Stellvertretender Kreisbrandmeister die Übung beobachtet hatte, in der Nachbesprechung im Allensbacher Feuerwehrhaus. Er empfahl, sich bei solch umfassenden Lage Unterstützung von einer Führungs-Gruppe der Nachbarfeuerwehren zu holen.
Bürgermeister Helmut Kennerknecht hatte die Übung gleichfalls aufmerksam verfolgt. "Das ist wohl das anspruchvollste, was es geben kann", sagte er im Feuerwehrhaus. "Sie haben bei dieser riesigen Haurausforderung wieder das Beste gegeben", lobte der Bürgermeister.
Rund 80 Frauen und Männer der Hilfsorganisationen haben an der Übung teilgenommen, die wieder vom Film- und Videoclub Konstanz mitgeschnitten wurde.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-01-23 01:21:55

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10. November 2006 – Unterstützung aus den Nachbarstädten geholt

26. September 2006 – Wettfieber bei Feuerwehrübung

Die Freiwilligen Feuerwehren Konstanz und Reichenau "retten und löschen" gemeinsam

Dass Feuerwehrübungen zum Wetten verleiten, war den Einsatzkräften neu. So geschehen bei der gemeinsamen Probe der Freiwilligen Feuerwehren Konstanz und Reichenau am Dienstagabend im Verwaltungsgebäude der Stadt in der Hussenstraße 15, dem 1397 erbauten "Oberen Kornhaus". Ein junges Paar wettet, ist's eine Übung oder nicht: Der Mann gewinnt schließlich den Euro, den seine Begleiterin sofort bezahlt.
Dass die Frau sich täuschen ließ, war nicht verwunderlich: Zahlreiche Einsatzfahrzeuge, Schläuche, Rauch aus dem Dachgeschoss und auf der Gebäuderückseite eine blickende Lampe, die Feuer hinter zwei Fenstern in einem Büroraum des Personalamtes darstellt. Die Aufgaben für die Feuerwehrleute sind schnell klar: Menschenrettung und Brandbekämpfung. Eine anfänglich unbekannte Anzahl Personen sollen sich nach Aussage des Hausmeisters im Gebäude befinden. Letztlich werden von den Atemschutzträgern sechs Menschen ins Freie gebracht.
Um einen geordneten Ablauf zu gewährleisten, teilt Einsatzleiter Antonius Martin die Kräfte in zwei Abschnitte auf: der 2. Zug der Konstanzer steht in der Hussenstraße, die Reichenauer auf dem Augustinerplatz.
Die abschließende Besprechung findet am Fahrzeug der Konstanzer Führungsgruppe statt. Dort ist übersichtlich dargestellt, wie die Einsatzstelle aussieht, wieviel Menschen gerettet wurden und die Fahrzeuge aufgestellt sind.

Städtische Kiffer

"Haben die im Rathaus gekifft?", fragte einer der Passanten beim Anblick des Rauchs, der aus dem Dachgeschoss des städtischen Personalamtes quoll. Nun, gesetzwidriges ging da nicht vor; Theaternebel für eine Feuerwehrübung war's. Aber wahrscheinlich war diese Bemerkung sowieso nicht ernst gemeint. Schließlich kann es auch in städtischen Amtsstuben vorkommen, dass die Köpfe rauchen, um kniffligen Fragen eine alle befriedigende Lösung zu bescheren, anstatt sich hinter den Paragrafenbergen zu verschanzen, um gänzlich unsichtbar zu werden.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-09-29 13:31:38

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26. September 2006 – Wettfieber bei Feuerwehrübung #1
26. September 2006 – Wettfieber bei Feuerwehrübung #2
26. September 2006 – Wettfieber bei Feuerwehrübung #3
26. September 2006 – Wettfieber bei Feuerwehrübung #4

11. September 2006 – Atemschutznotfall bei Zimmereibrand

Brand in der Zimmerei Biehler im Stomeyersdorf. So lautete die Übungsannahme für die erste Übung des 3. Zuges nach der Sommerpause.
Im linken Teil der Werkstatt war es zu einem Brand gekommen. Starke Rauchentwicklung, dargestellt durch Theaternebel, behinderte schon von Außen die Sicht. Von der Vorderseite des Gebäudes führte die Besatzung von 6/44 (LF 16/12) unter Atemschutz einen Innenangriff durch. An der linken Gebäudeaußenseite baute sie eine Riegelstellung zum angrendenzen, überdachten Freilager auf. Die Besatzung von 6/41 (LF 8) übernahm von der Gebäuderückseite die gleichen Aufgaben.
Während der Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrangehöriger bewusstlos, der sich an der linken Außenwand befand. Da er von seinem Partner nicht allein aus dem engen Durchgang befreit werden konnten, eilte ein Rettungstrupp herbei um gemeinsam den "Ohnmächtigen" zu retten. Nach der Befreiung wurde das "Opfer" von seinen Kameraden wiederbelebt.
Da zwischenzeitlich die Trupps "Feuer aus" gemeldet hatten und keine Personen nach ausführlichen Durchsuchungen gefunden wurden, konnte das Übungsende verkündet werden.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-02-19 14:00:15

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11. September 2006 – Übung: Atemschutznotfall bei Schreinereibrand

08. Juli 2006 – Auto verschwand im Seehrein

Übung der Ölwehr der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz mit den Rettungstauchern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und dem Malteser Hilfsdienst (MHD): Ein Auto mit drei Insassen schießt bei der Neuen Rheinbrücke in den Seerhein und versinkt im Wasser etwa 30 bis 40 Meter vom Ufer entfernt. Einer der Insassen kann sich aus dem versinkenden Auto befreien und sich schwimmend an einem Seezeichen festhalten. Er kann von Tauchern gerettet und an Bord des Mehrzweckbootes gebracht werden.
Schwieriger gestaltet sich die Rettung der im Auto Eingeschlossenen. Das Fahrzeug war in etwa sechs Meter Tiefe abgesunken, die Sicht von der Brücke aus reichte nur etwa einen Meter unter die Wasseroberfläche, die Sicht im Wasser betrug nur etwa 2 bis 3 Meter. Nach der Rettung der Insassen, bargen Rettungstaucher und Feuerwehrleute das Auto mittels Seilwinde des RW 2.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-07-09 21:19:59

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08. Juli 2006 – Auto verschwand im Seehrein 4
08. Juli 2006 – Auto verschwand im Seehrein 3
08. Juli 2006 – Auto verschwand im Seehrein 2
08. Juli 2006 – Auto verschwand im Seehrein 1
08. Juli 2006 – Auto verschwand im Seehrein 5

17. Juni 2006 – Seeunfall vor Dingelsdorf

Ein Fischerboot rammte ein Arbeitsboot mit einem Ponton. Sechs Personen waren verletzt, 2 davon trieben im Wasser. Das Fischerboot hatte Feuer gefangen, so die Annahme für eine Übung von Zug 5 (Dingelsdorf), der Ölwehr und der Führungs-Gruppe.
Das Mehrzweckboot wurde ins Wasser gelassen und begann mit der Menschenrettung. Das Feuerlöschboot hatte die Aufgabe der Brandbekämpfung und ebenfalls der Personenrettung. Der 5. Zug hatte einen Löschangriff am Land vorbereitet und übernahm die Betreuung der "Verletzten". Einsatzleiter Bernd Oser teilte den Einsatzbereich auf in die Abschnitte Land und Wasser. Da es an der Einsatzstelle sehr eng zu ging, war der Einlastzleitwagen mit der Führungs-Gruppe über 300 Meter vom Geschehen entfernt. Eine sichere Funkverbindung auf einem Kanal war die Ideallösung.
Nach einer Stunde in der prallen Sonne konnte die Übung erfolgreich beendet werden.
Autor: Arthur Merk – Letzte Änderung: 2007-02-20 01:00:02

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17. Juni 2006 – Seeunfall vor Dingelsdorf 1
17. Juni 2006 – Seeunfall vor Dingelsdorf 2

16. Mai 2006 – Den Patienten Fluchthauben übergestreift

Sicherheitskonzept getestet – Einsatzübung am Klinikum Konstanz

Scheinbar harmlos als "Melderalarm" begann am Montagabend kurz nach 19.30 Uhr eine Einsatzübung von Freiwilliger Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz (DRK) und Malteser Hilfsdienst (MHD) im Hauptgebäude des Konstanzer Klinikums. Doch schon kurze Zeit später war klar, dass es sich diesmal nicht um einen der vielen Fehlalarme sondern um einen tatsächlichen Brand mit viel Rauch handelte, der in zwei Stationen im Südflügel auf den Ebenen G und H ausgebrochen war, so die Übungsannahme.
Die erste Erkundung der Feuerwehrleute ergab, dass zahlreiche Patienten und Besucher sowie Pflegepersonal vom Rauch eingeschlossen waren. Daher ließ Einsatzleiter Klaus Menge weitere Feuerwehrkräfte aus Wollmatingen sowie die Rettungsdienste von DRK und MHD hinzualarmieren. Die Feuerwehr setze ihre beiden Drehleitern ein, um Menschen über diese "zu retten". Am Boden nahmen ein Notarzt und Sanitäter die "Opfer" in Empfang und fuhren sie mit Rettungswagen in die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Klinikums.
Währenddessen brachten Feuerwehrleute unter Atemschutzgeräten auf Ebene H Patienten und Besucher – gespielt unter anderem von Schülerinnen der Pflegeschule und Jugendfeuerwehrangehörigen – in den angrenzenden rauchfreien Bereich. Dazu streiften sie den zu Rettenden sogenannte Fluchthauben über, damit diese den giftigen Rauch – dargestellt durch ungefährlichen Theaternebel – abhielten. Ärzte und Pflegedienstpersonal übernahm sofort die Betreuung der Geretteten und verlegten diese in freie Betten. Der Zustand einiger Personen hatte sich verschlechtert, so das diese auf die Intensivstation und in die ZNA verlegt werden mussten. Parallel hierzu versuchten Feuerwehrleute die Brandstelle auf der Ebene G ausfindig zu machen und die Flammen zu löschen.
Im Eingangsbereich bildete die Klinikleitung einen Einsatzstab. Die Führungs-Gruppe der Feuerwehr platzierte ihr Einsatzfahrzeug in der Nähe, und koordinierte zusammen mit dem Einsatzleiter den Ablauf. Die dort geführten Übersichten enthielten die wesentlichen Informationen, wie die Zahl der Opfer – über 20 – oder der betroffenen Bereiche.
Die Verlegung von Patienten auf der gleichen Ebene ist Teil des Sicherheitskonzeptes, was in dieser Übung mit rund 100 Beteiligten unter anderem getestet werden sollte. Klinikdirektor Martin Stuke und der Stellvertretende Pflegedirektor Konrad Kraus waren mit dem Verlauf zufrieden. Übungsbeobachter und die anderen Verantwortlichen der beteiligten Organisationen und Klinikabteilungen waren gleichfalls glücklich das Übungsziel erreicht zu haben. In der anschließenden Aussprache waren die Sprecher selbstkritisch genug, um auf einige Dinge hinzuweisen, die sie zukünftig verbessern wollen.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-05-24 15:09:57

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17. Mai 2006 – Den Patienten Fluchthauben übergestreift 1
16. Mai 2006 – Den Patienten Fluchthauben übergestreift 2
16. Mai 2006 – Den Patienten Fluchthauben übergestreift 3
24. Mai 2006 – Den Patienten Fluchthauben übergestreift 4


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