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2007
5 Berichte
08. Oktober 2007 – Brand in studentischer HolzwerkstattÜbung des 3. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Malteser HilfsdienstEin Melderalarm an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) ist kein ungewöhnliches Einsatzstichwort für die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Dass es nicht bei einem „Fehlalarm“ bleiben würde, war den Übenden des 3. Zuges von vornherein klar. Schließlich erwarteten sie einen anspruchsvollen und lehrreichen Dienstabend.
Die Ersterkundung führte die Besatzung des ersten Löschfahrzeug an die Brandmeldezentrale in der Brauneggerstraße. Dort erkannte Gruppenführer Bernd Oser, dass die Rauchmelderauslösung in der Schreinerwerkstatt gemeldet wurde. Seine anschließende Erkundung ergab, dass dort tatsächlich ein „Brand“ ausgebrochen war, denn dichte Rauchschwaden – dargestellt durch Theaternebel – wiesen auf das „Schadensereignis“ hin. Da selbst zu dieser abendlichen Stunde mit Studenten in der Werkstatt gerechnet werden musste, ließ Oser sofort ein weiteres Löschfahrzeug nachrücken. Einsatzleiter Klaus Koch forderte zudem den Malteser Hilfsdienst zur Betreuung der „Verletzten“ an.
Mehrere Atemschutztrupps werden von Oser und Roman Kimmig, Gruppenführer des zweiten Löschfahrzeugs, in das Kellergeschoss zur Suche und zur Brandbekämpfung entsendet. Rund ein halbes Dutzend „Verletzte“ – dargestellt von geschminkten Maltesern – bringend die Feuerwehrleute binnen kurzer Zeit ins Freie und übergeben sie den Maltesern unter der Leitung von Philipp Hiestand. Nach der abgeschlossenen Menschrettung können die Einsatzkräfte mit umfangreichen Löschmaßnahmen beginnen und schließlich „Feuer aus“ melden.
Als Brandausbruchsstelle haben Andreas König und Markus Nägele als Übungsleiter einen Spänesammelbehälter in der Holzwerkstatt angenommen. Gefahren für die Feuerwehrleute bestehen in solch einem Objekt unter anderem durch laufende Maschinen oder defekte Luftleitungen. Auch müsse – trotz der vorgerückten Stunde – immer mit Studenten gerechnet werden, die in ihrer Werkstatt an Modellen arbeiteten, so Andreas König, der als Schreinermeister an der HTWG angestellt ist. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-10-10 01:49:41
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29. September 2007 – Waldbrand im Dettinger RiedIm Rahmen einer Verbandsübung erprobte die Freiwillige Feuerwehr Konstanz am vergangenen Samstag den Einsatz bei einer Waldbrandlage. Im Bereich des Dettinger Rieds wurde eine Lage mit mehreren Flächenbränden angenommen. Unter Leitung von Arthur Merk waren die Löschzüge Dingelsdorf, Dettingen und Litzelstetten im Einsatz. Zur Unterstützung des Einsatzleiters durch Abwicklung der Kommunikation und Lagedarstellung wurde die Führungsgruppe eingesetzt.
Die Übung diente dem Erproben des Löschwassertransportes mit Tankfahrzeugen, dem Sammeln von Erfahrungen bei der Bekämpfung von Waldbränden sowie der Orientierung und Lagedarstellung. Bedingt durch die zum Teil unwegsamen Gebiete in den Wäldern, die teilweise nicht zum Befahren mit Löschfahrzeugen geeigneten Wege sowie das Erfordernis, Löschwasser über größere Entfernungen heranzuführen, bedeuten Waldbrandlagen für die Feuerwehr einsatztaktisch einige Besonderheiten.
Mehrere Übungsbeobachter verschafften sich in der Einsatzleitung sowie an den einzelnen angenommenen Brandstellen einen Überblick über das Geschehen. Die aus der Übung gewonnenen Erkenntnisse werden nun in die Einsatzplanung- und Vorbereitung sowie die weitere Ausbildung der Einsatzkräfte einbezogen.
Die Planung und Vorbereitung der Übung erfolgte in enger Abstimmung mit der Forstverwaltung sowie dem Regierungspräsidium Freiburg als höherer Naturschutzbehörde.
In der Übungsnachbesprechung wurden die gewonnenen Erkenntnisse zusammen getragen. Die Ortsvorsteher Heinrich Fuchs (Dingelsdorf-Oberdorf) und Roger Tscheulin (Dettingen-Wallhausen) nutzten die Gelegenheit, um sich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit ihrer Löschzüge zu verschaffen und sich bei den Feuerwehrangehörigen zu bedanken. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-10-02 12:46:54
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24. September 2007 – Wohnhausbrand bei PartyBei einer Party in einem Wohnhaus im Käthe-Kollwitz-Weg 8-10 bricht am Montagabend gegen 19.30 Uhr im Keller ein Brand aus. Durch den entstehenden Tumult entsteht aus Unachtsamkeit im ersten Obergeschoss ein weiteres Feuer. Rund ein halbes Dutzend Menschen werden durch Feuer und Rauch eingeschlossen.
Als die ersten Einsatzkräfte des 3. Zuges an der Übungsstelle eintreffen, ist ein Teil des Straßenzuges in Rauchschwaden eingehüllt. Mehrere Atemschutztrupps nehmen unverzüglich die Suche nach den Vermissten im Wohnhaus auf. Nach und nach gelingt es 7 Menschen aus dem total verrauchten Gebäude zu „retten“. Nachdem die „Flammen“ mit 3 C-Rohren gelöscht sind, wird mit einem elektrisch betriebenen Hochleistungslüfter das Gebäude rauchfrei gemacht.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-09-25 01:30:47
23. Juli 2007 – Brand in ZimmereiFeuerwehr übte im Stromeyersdorf„Brand in Zimmerei“ lautete das Einsatzstichwort für rund 50 Feuerwehrleute des 3. und 7. Zuges und der Führungs-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr am Montagabend bei einer Übung im Stromeyersdorf. In der Zimmerei und Bauschreinerei Markus Biehler in der Line-Eid-Straße war im Bürotrakt ein Feuer ausgebrochen, das sich rasch in Werkstatt und Lager ausbreitete, so die Übungsvorgabe, die Zugführer Klaus Koch ausgearbeitet hatte.
Als die ersten Feuerwehrfrauen und -männer eintrafen, drangen schon dichte Rauchwolken aus dem verwinkelten Gebäude, dargestellt durch künstlichen Theaternebel. Rasch schickte Einsatzleiter Hannes Oexl mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten in das Gebäude um nach Menschen suchen und das „Feuer“ bekämpfen zu lassen. Eine Riegelstellung außen schützte weitere Gebäudeteile vor den „Flammen“. Am Einsatzleitwagen stellte die Führungs-Gruppe die Lage übersichtlich dar.
Durch die in einem holzverarbeitenden Betrieb hohe Brandlast – neben Holz lagern dort auch Gasflaschen, Benzin und Bitumen – breitete sich das Feuer rasch aus, sodass schnelles und überlegtes Handeln gefordert war. Die Frauen und Männer retteten schlussendlich einen Betriebsangehörigen aus dem verrauchten Gebäude und brachten mehrere untergestellte Fahrzeuge ins Freie. Als besondere Einlage musste ein „verletzter“ Feuerwehrangehöriger aus einer schwierigen Lage befreit werden, was auch im wirklichen Einsätzen geschehen kann und mit Lebensgefahr verbunden ist.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-08-02 00:32:05
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22. Januar 2007 – Klinik-Brand durch Rauchen im BettAufwändige Übung von Feuerwehr und MHD in der Schmieder-Klinik | | Foto: nea (22. Januar 2007) |
Rauchen im Bett und der sich daraus ergebende Brand, waren die Annahme für eine aufwändige Übung der Freiwilligen Feuerwehr und des Malteser Hilfsdienstes (MHD) bei der Schmieder-Klinik in der Eichhornstraße.
Ein "Patient" hatte sich vor dem Schlafengehen, so die Annahme, im Bett eine Zigarette angesteckt. Da er dabei einnickte, fiel der Glimmstengel auf die Bettdecke und entzündete diese. Dabei entstand dichter Rauch. Da der Mann durch die Gluthitze erwachte, versuchte er sich auf den Flur zu retten. Beim Öffnen der Tür brach er jedoch bewusstlos zusammen. Durch die entstandene Öffnung strömte nun der Qualm – dargestellt durch Theaternebel – auf den Flur, worauf kurze Zeit später die automatischen Rauchmelder an der Decke ansprachen.
Daraufhin geschahen, gesteuert durch die Brandmeldezentrale, mehrere Dinge zur gleichen Zeit: Auf dem Flur ertönte ein Warnton, die offenstehenden Rauchabschlusstüren schlossen sich selbstständig und es erfolgte eine Meldung an die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße. Von der Feuerwache aus rücken kurz darauf die ersten Fahrzeuge ab. Kommandant Dieter Quintus fuhr von zuhause aus an.
 | | Foto: Johannes Braun (22. Januar 2007) |
Noch als die ersten Einsatzkräfte unterwegs waren, erfuhr die Zentrale durch ein Telefonat mit der Klinik, dass es "tatsächlich" brennen würde. Die zuerst eintreffenden Feuerwehrleute erkundeten an der Brandmeldezentrale den genauen Brandort. Dieser lag im zweiten Obergeschoss. Dieses war bis zur betreffenden Abschlusstüre rauchfrei. Mit diesen Informationen ausgestattet begaben sie sich wieder vor das Gebäude, wo sie ihre Erkundungsergebnisse dem Kommandanten mitteilten.
Dieter Quintus entschloss sich daraufhin, die Einsatzstelle in zwei Abschnitte aufzuteilen: Der erste übernahm die Rettung der Patienten vom Alpsteinweg, der zweite mit der gleichen Aufgabe von der (tiefer gelegenen) Seeseite. Hierzu ließ er weitere Kräfte aus der Altstadt zusammen mit der zweiten Drehleiter anrücken. Der Löschangriff sollte von den im Haus verteilten Wandhydranten erfolgen, die an eine wassergefüllte Steigleitung angeschlossen sind, um das Öffnen von Türen zu vermeiden. Die Führungsgruppe bezog mit dem Einsatzleitwagen vor dem Haupteingang die Stellung.
Aufgrund der zu erwartenden Menge an zu betreuenden Personen ließ der Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienstes die eigene Schnelleinsatzgruppe hinzualarmieren. Die Verletztensammelstelle richteten die Einsatzkräfte im Eingangsbereich des ersten Obergeschosses ein. Die meisten der sich in ihren Zimmer aufhaltenden "Patienten" hatten sich auf die Balkone geflüchtet. Von dort brachten sie die Feuerwehrfrauen und -männer über die Drehleitern in Sicherheit. Eine Verletztensammelstelle im Alpsteinweg wurde nach einiger Zeit aufgelöst, um alle "Opfer" im Warmen und übersichtlich an einer einzigen Stelle betreuen zu können.
 | | Foto: Michael De Pieri (22. Januar 2007) |
21 "Patienten und Verletzte" hatten die Übungsleiter vorbereitet. Diese wurden alle an die Sammelstelle gebracht, wo sie von Maltesern, Ärzten und Pflegepersonal betreut wurden. Nach der erfolgreichen Rettung aller Personen und dem "Feuer aus" konnte die Übung in weniger als anderthalb Stunden beendet werden.
In der anschließenden Nachbesprechung zeigte sich Kommandant Dieter Quintus zufrieden über den Übungsverlauf. Er erklärte auch, dass im Ernstfall eine Verlegung von Patienten in einen anderen Brandabschnitt auf der gleichen Geschossebene vorgenommen würde. Dies sei hier jedoch nicht gemacht worden, um die Patienten dort nicht zu beunruhigen. Die Übung hatte in einem derzeit von Patienten nicht genutzten Bereich im zweiten Obergeschoss stattgefunden. Der Schmieder-Klinik bescheinigte Quintus, dass diese bei "der Brandschutztechnik auf einem super Stand ist".
Michael Norgauer vom MHD freute sich, dass die Verletztenregistrierung gut funktioniert habe. Diese ist wichtig, um unter anderem einen Überblick zu haben, ob noch Personen vermisst werden. Verwaltungsleiter Peter von Skwarski lobte, es sei hervorragend, dass die Übung so "geordnet und koordiniert" abgelaufen sei. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-01-25 01:34:00
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